KontaktSupportImpressum
home¦spendenmarathon¦sponsoren¦nachwuchs¦fotos¦rs memorial¦fanecke

2010
Visp-Ätna-Allalin

     Projekt
     News
     Pretoria/Eduplex
     Spendenkonto
     Spenden Sie hier
     Team
     Etappenplan
     Tourband
     Tagebuch
     Videos
     Mail dem Team!

2008
48h Visp-Visperterminen

     Vision
     Pretoria/Eduplex
     Spendenkonto
     Rahmenprogramm
     Openair

2006
Nordkapp - Zermatt
     Vision
     Pretoria/Eduplex
     Spendenkonto
     Fotos 2006
     Team
     Tagebuch

2004
48h Visp-Visperterminen

     Vision
     Swaziland 04
     Fotos Swaziland


 

Tagebuch

04.08.2010 08:31:40 17. Tag Saas-Fee - Allalinhorn


Klicke hier, um den Film anzuschauen!
01.08.2010 09:46:03 16. Tag: Arona – Saas-Fee, 160km
Vor zwei Wochen erst waren wir alle morgens in aller Frühe in Visp gestartet, alle voller Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen und top motiviert. Und nun stand schon unsere letzte Etappe vor uns. Man spürte die Aufregung im Team, die wachsende Ungeduld, endlich wieder in die Schweiz zu kommen, ins Wallis, zurück zu Familie, Freunden, das eigene zu Hause. Entsprechend motiviert war dann auch der Start, als wir um 7.00Uhr von Arona aufbrachen und uns auf den Heimweg machten. Der Weg führte uns fort vom Lago Maggiore, nach Domodossola und Gondo, über die italienisch-schweizerische Grenze und dann hoch nach Simplon-Dorf. Dort wurden wir gegen halb zwölf Uhr herzlich von unserer Tour-Band Labyrinth Zero, den ersten Freunden und Verwandten, sowie vielen Simplon-Dörflern begrüsst. Während uns dann die Dorfmusik ein Ständchen gab, konnten wir uns mit walliser Wein und Brot mit Käse wieder an das schweizer Klima gewöhnen, welches zum Glück sehr mild war und uns vor einem erneuten Temperaturschock bewahrte. Danach ging es weiter auf den Simplon-Pass und dann wieder hinunter nach Brig und direkt weiter nach Visp, wo wir uns im Restaurant Bristol stärken konnten. Dort kamen noch einige unterstützende Velofahrer hinzu und so machten sich schliesslich über 30 Fahrer auf den Weg hoch nach Saas-Fee. Wir erhielten auch vom Strassenrand aus Beifall und Beistand. So kamen wir gut vorwärts und um 17.30 fuhr dann das Team auf dem Dorfplatz in Saas-Fee ein und wurde von Familie, Freunden und Fans euphorisch empfangen. Das ganze Team wurde auf die Bühne geholt und zusammen mit der Band sangen wir zum ersten Mal alle zusammen unseren Tour Song „We race for children“. Es war ein wunderschöner, emotionaler Moment, der wohl allen in schöner Erinnerung bleiben wird. Dann konnte man sich auf dem Dorfplatz endlich wieder ausführlich mit seinen Lieben unterhalten und die ersten Fazits aus den letzten zwei Wochen ziehen. Am Abend gab es in der Turnhalle noch ein gemeinsames Fondue und man merkte, dass die Stimmung viel lockerer und gelöster war und alle die Stunden richtig geniessen konnten. Die, die noch wollten und die Kraft dazu hatten, stürzten sich anschliessend ins Nachtleben. Irgendwann landeten dann doch noch jeder in seinem Schlafsack in der Turnhalle und holte sich etwas Schlaf. Denn der grosse Abschluss stand ja noch vor uns.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
31.07.2010 07:56:59 15. Tag: Cremona - Arona, 180km
Nach dem verregneten Tag gestern, hofften heute alle auf einen schönen Tag. Und die Wünsche wurden erfüllt. Um acht Uhr starteten die Fahrer für die letzte Etappe in Italien. Ein spezielles Task-Force-Team bestehend aus Janik „der Chauffeur“, Mevion „der, der mit den Italienern spricht“ und Monique „the English-Translator“ machten sich in einer separaten Mission auf zum Flughafen Mailand, um unseren Spezialgast Nico v.d. Merve, seines Zeichens Schuldirektor der Eduplex-Schule in Pretoria (die Schule, für die wir diesen ganzen Spendenmarathon machen), abzuholen und zum restlichen Trupp zu bringen. Also übernahm heute Romaine die wichtige Aufgabe, die aktuellsten News ins Internet zu stellen. Die Fahrt verlief ruhig und die Fahrer kamen sehr gut voran. Einzig die Mittagspause sorgte für Unterhaltung. Diese durften die Fahrer in einer Pizzeria verbringen und als Serge seine obligatorische Zeitdurchsage machte, hatten einige die Idee, sie könnten die Weiterfahrt sabotieren. Also wurde in geheimer Aktion schnell die Luft aus Serges Rädern gelassen, als dieser kurz abgelenkt war. Er nahm es zum Glück mit Humor und so konnte man fünf Minuten später trotzdem weiter fahren. Kurz vor dem Ziel traf man plötzlich auf Markus und Josef, welche heute Morgen vom Wallis aus angefahren waren. Noch vor 16.00 Uhr fuhr man dann auf dem Sportplatz in Lesa bei Arona ein, wo wir heute unsere Zelte aufstellten. Leider hatte man unterwegs das Task-Force-Team verpasst, das den ganzen Nachmittag gespannt auf die Fahrer gewartet hatte, um diese anzufeuern. So kam es dann erst auf dem Sportplatz zum Treffen des Afrikaners mit den Spendeneintreibern. Den letzten Abend verbrachte man im Lago Maggiore und nach dem Abendessen konnte man bei einem Gläschen Wein noch einmal die vergangenen zwei Wochen Revue passieren lassen.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
30.07.2010 06:31:38 14. Tag: Cesenatico - Cremona, 250km
Eine stille und kühle Nacht hat uns gut schlafen lassen und so starteten wir fit und munter zur drittletzten Etappe von Cesenatico nach Cremona. Der Himmel war bedeckt und wir rechneten mit einem nassen Tag. Und der Regen liess dann auch nicht lange auf sich warten. Alle zogen sie schnell ihren Regenschutz an und fuhren unbeeindruckt weiter. So ging es einige Zeit ruhig weiter, bis wir zu einer Rechtskurve kamen. Dort wartete ein Gullydeckel auf unsere Fahrer. Die Ersten fuhren daran vorbei. Stefan konnte noch knapp ausweichen, doch Serge, der direkt hinter ihm fuhr, touchierte die aalglatte Metalloberfläche und verlor die Kontrolle über sein Vorderrad. Dieses wiederum geriet ins Stefans Hinterrad und brachte diesen so zu Fall. Während Serge seinen Sturz noch ziemlich gut abfangen konnte und nur leichte Blessuren am Bein davon trug, fiel Stefan halb über seinen Lenker und knallte dann auf den grasüberwachsenen Boden. Alle erschraken, doch es kam zum Glück zu keinem Folgeunfall. Die Sanitäter waren blitzschnell zur Stelle und überblickten die Situation. Stefan erholte sich relativ schnell vom Schock und hatte keine grösseren Verletzungen davon getragen. Einzig seine Rippen schmerzten vom Aufprall und sein rechtes Bein musste etwas Haut lassen. Doch er setzte sich gleich wieder auf sein Fahrrad und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Ausser dem Regen störte nichts mehr unsere Weiterfahrt und wir konnten nach guten 150km die verdiente Mittagspause einlegen. Nach der Stärkung ging es im Wechselbad der Witterungen weiter und wir hatten mit Regenjacken einsammeln und austeilen immer etwas zu tun. Pannenfrei brachten wir auch den Nachmittag hinter uns und rund 35 Kilometer vor dem Camping konnten dann auch noch die Jungen dazu steigen. Schon um kurz nach 17.00Uhr erreichten wir dann alle unser Ziel und konnten noch etwas vom Abend geniessen. Es warteten nur noch zwei Tage auf uns und man merkte, dass die Leute langsam nervös und unruhig wurden. Die Aussicht auf die Familie, die Freunde und vor allem das eigene Bett lockte.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
29.07.2010 07:35:16 13. Tag: Pineto - Cesenatico, 255km
Nach einer feuchten Nacht mussten wir heute Morgen unsere Zelte vom noch nassen Boden zusammen räumen. Doch wir wurden dabei von einem wunderschönen Sonnenaufgang über dem Meer beleuchtet. Um sieben Uhr starteten wir dann unsere bereits 13. Etappe, die uns von Pineto die Ostküste entlang nach Cesenatico bringen würde. Der ganze Vormittag verlief sehr ruhig. Der Höhepunkt war die zweite kurze Pause an einer Tankstelle, die mit ihrer Lounge mehr an einen Edelclub erinnerte, als an einen Treibstofflieferanten. Wir genossen einen guten Kaffee und ein frisches Gipfeli in der schönen Atmosphäre. Kurz vor der Mittagspause, wir befanden uns gerade wieder einmal auf einer Schnellstrasse, landeten wir vor einem Velofahrverbotsschild. Gezwungenermassen nahmen wir die nächste Abfahrt und mussten nun unseren Weg durch die Stadt fortsetzten. Doch die Fahrer meisterten dies problemlos und so gab es nach 150km die Mittagspause in einem kleinen Park. Doch wir waren nicht die Einzigen, denen die ganzen Bäume gefielen. So waren wir umgeben von vielen kleinen Blattläusen, welche anscheinend sehr viel Interesse an unseren blauen Kleidern hatten, denn nach nur ein paar Sekunden unter dem Blätterdach waren alle übersät mit winzigen weissen Punkten, welche sich fast nicht abschütteln liessen. Und noch einige Minuten nach der Weiterfahrt, konnte man einige beim Schütteln und Kratzen beobachten. Die nächste Zeit verlief alles sehr ruhig, so dass wir im hinteren Teil des Verpflegungswagens uns auch einmal einen PowerNap gönnten. Nach ungefähr 200km gab es dann noch ein erfrischendes Gelati und dann fuhren wir auch schon im legendären Rimini ein. Dort liess das Begleitfahrzeug zwecks Stauverminderung einige Autos überholen, welche sich wiederum schwer taten, an den Velos vorbei zu fahren. Dadurch kam es zu einem gewissen Abstand und als dann nach einer Kurve ein Kreisel kam, wählte man die falsche Ausfahrt und verlor sich. Zum Glück gibt es moderne Kommunikationsmittel und mittels Telefonkonferenz konnte man sich arrangieren und so fand sich die gewohnte Konstellation bald wieder. Doch durch die Organisation hatte man es vernachlässigt, die komplizierten italienischen Strassenschilder zu studieren und so landeten wir urplötzlich auf der Autobahn. Einem Schlafanfall nahe, wurden schon die möglichen Szenarien diskutiert. Doch glücklicherweise kam nach knapp 200 Metern schon die nächste Abfahrt und wir konnten die Gefahrenzone verlassen. Die Velofahrer, wie immer auf das direkt vor ihnen liegende konzentriert, hatten von der ganzen Aufregung nicht viel mitgekriegt und fuhren ruhig und gemütlich weiter ihrer Wege. So gelangten wir schliesslich doch noch heil und unverletzt nach Cesenatico und zu unserem Camping. Dort konnten wir noch ein letztes Mal ans Meer oder in den Pool. Der kühle Abend und die ruhige Gegend sorgten für eine angenehme Nachtruhe.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
28.07.2010 07:41:39 12. Tag: Monticchio Bagni - Pineto, 285km
Am Morgen waren einige froh, als der Wecker klingelte und sie sich vom eisigen Boden erheben konnten. Der Frühstückskaffee tat sein Bestes, um etwas Wärme in den kalten Morgen zu bringen. Langsam erwachten die Leute und deren Körper, doch wenn man sich umsah, hätte man nicht gedacht, dass man sich im Hochsommer in Italien befindet. Um sechs Uhr starteten dann die Velofahrer, alle dick eingepackt für die erste Abfahrt. Nach kurzer Fahrt wechselten wir wieder auf die Schnellstrasse. Obwohl die offiziell für Velofahrer geeignet ist, hatten wir doch etwas Angst, dass uns die Polizei wieder anhält. Doch es hatte sehr wenig Verkehr und so kam es zu keinen Staus und wir kamen gut vorwärts. Nach 100 Kilometern gab es dann um 10.10Uhr die erste Pause und die Fahrer waren schon wieder alle im kurzen Dress, da die Sonne die Luft längst wieder aufgewärmt hatte. Das Highlight des Vormittags war dann die Velopumpe. Diese begann nämlich zu streiken und wollte trotz mehreren Überredungsversuchen seitens der Fahrer ihren Dienst nicht wieder aufnehmen. Also wurden Küre und Fredi mit der Ambulanz kurzerhand beauftragt, im nächsten Ort eine neue Pumpe zu besorgen, was sie auch brav taten. In Null Komma Nichts waren sie wieder hinter uns und dann plötzlich neben uns. In bester Actionfilm-Manier überreichten sie uns durch das Fenster während der Fahrt die Ersatzpumpe. Bei der nächsten kurzen Rast wollte man diese dann in Gebrauch nehmen. Nur leider fehlte der passende Aufsatz und das ganze Ding war unbrauchbar. In der Zwischenzeit hatte es Küre jedoch irgendwie geschafft, dass die alte Pumpe wenigstens teilweise ihre Dienste wieder aufnahm und wir das Nötigste pumpen konnten. Dann ging es weiter in Richtung Mittagspause. Unterwegs gab es noch ein paar platte Reifen zu reparieren und dann erreichten wir die Pizzeria, wo Hans mit den anderen schon wartete. Da wir nicht so viel Zeit für Pizza hatten, gab es das Mitgebrachte und zum Dessert offerierte uns Serge zur Feier seines Geburtstages ein Eis. Am Nachmittag ging es in flottem Tempo weiter. Wir konnten der schönen Ostküste folgen und eine schöne Aussicht geniessen. Rund 20 Kilometer vor dem Ziel kamen die Fahrer dann durch eine unglückliche Fügung auf die Schnellstrasse und das mitten im Feierabendverkehr. Als einziges Begleitfahrzeug versuchte das Versorgungsauto die Fahrer so gut wie möglich neben den vielbefahrenen Ein- und Ausfahrten vorbei zu lotsen, dann möglichst bald wieder die Schnellstrasse verlassen zu können. Dann musste man erst noch den Weg zurück finden. Dies kostete natürlich wieder Zeit und vor allem Nerven. Glücklicherweise kamen schlussendlich trotzdem noch alle heil ins Ziel und das noch vor dem kurz danach einsetzenden Gewitter. Im Schutz von grossen Planen konnten wir ein wärmendes und stärkendes Abendessen geniessen und noch rechtzeitig vor dem zu Bett gehen hörte auch der Regen auf. Und so konnten wir uns vom Rauschen des Meeres in den Schlaf wiegen lassen, sofern uns der direkt neben dem Camping vorbei rauschende Nachtzug nicht direkt wieder daraus hervor riss.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
27.07.2010 07:45:02 11. Tag: Arenile Scalea – Monticchio Bagni, 225km
In der Nacht kühlte es ziemlich ab und so konnten wir nach vielen tropischen Nächten wieder einmal das Gefühl von Frische erleben. So wurden morgens zum Frühstück dann auch die langen Pullover raus gesucht und man setzte sich nahe zusammen. Um sieben Uhr begann unsere Reise in Richtung Ostküste und mit den ersten Sonnenstrahlen wurden wir langsam wieder aufgewärmt. Da wir einmal quer durch Italien müssen, standen ein paar Gebirge vor uns. Wir versuchten es über die Hauptstrasse, in der Hoffnung, dass wir keine Scherereien mit der Polizei kriegen. Wir hätten natürlich auch eine Notfallstrecke eingeplant gehabt, aber die hätte einige Höhenmeter mehr beinhaltet. Und so fuhren wir auf dem geplanten Weg und kamen gut vorwärts. Doch dann waren sie da. Unsere Freunde in Blau. Sie nahmen uns von der Strasse und wollten die Rennerlaubnis sehen. Es war ja schon schwer genug, denen klar zu machen, dass wir kein Rennen fahren sondern eine Tour. Dass da ein Begleitwagen von Nöten ist, wollten sie dann gar nicht einsehen. Also einigten wir uns darauf, dass wir mehr Abstand zu den Fahrern halten und den Verkehr nicht noch mehr aufhalten. Wir taten unser Möglichstes und kamen so problemlos bis zur Abzweigung, wo wir dann querfeldein fuhren. Der einzige Vorfall am Vormittag ereignete sich auf einer unebenen Strasse, wo ein Loch ungenügend angezeigt wurde. Nicolas konnte zu spät reagieren und raste direkt hinein. Dadurch bekam er einen schmerzhaften Schlag ins Knie. Er wurde direkt von unserem Care-Team versorgt und stieg dann wieder auf sein Rad. Alle hoffen, dass dieser unglückliche Vorfall keine weiteren Konsequenzen nach sich ziehen wird. Nach der Mittagspause begannen dann die Verwirrungen. Das Navigationsgerät, die Karte und der Navigator waren sich über die Route nicht mehr einig und so kam es, dass wir nach einer Abfahrt wenden mussten und die Fahrer die soeben verlorenen Höhenmeter wieder hochstrampeln mussten. Kaum 10 Kilometer weiter haben wir dann mitten in einem kleinen Dorf die Orientierung verloren und dann einen Einheimischen um Hilfe gebeten. Dieser schnappte sich kurzerhand seinen Töff und lotste uns aus der Ortschaft zurück auf unsere Strasse. Und dann ging es ziemlich problemlos weiter. 15 Kilometer vor dem Ziel trafen wir auf Beat, der uns abholen kam und konnten uns sicher und schnell zum Camping leitete. So kam es, dass wir schon um 17.45Uhr am Camping ankamen, wo ein wunderschöner See auf 650 M.ü.M. auf uns wartete. Leider war es zu kalt, um ein Bad im Gewässer zu nehmen. Aber wir konnten die schöne Aussicht geniessen und eine süsse Schwanenfamilie beobachten. Einige durften die Erfahrung machen, dass mit Schwaneneltern nicht zu spassen ist und auch Syrah kam den beschützenden Grosstieren gefährlich nahe. Als die Sonne hinter dem Horizont verschwand, wurden dann reihenweise die langen Hosen und Pullover heraus geholt. Bis zum Abendessen hatten sich einige dann sogar noch die warme Jacke übergezogen und genossen so das feine Menu. Es war ein lustiges Bild, all diese Leute, welche vor zwei Tagen noch bei 40°C geschwitzt hatten, jetzt frierend und dick eingepackt zu sehen. Da wir praktisch alleine auf dem Camping waren und es auch keine Disco hatte, konnten wir heute Nacht ohne Partylärm ins Bett gehen. Doch die Nachtruhe konnten viele trotzdem nicht ungestört geniessen, da sie nicht wirklich für die frostigen Temperaturen vorbereitet waren und so Stück für Stück ihren Tascheninhalt überziehen mussten.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
26.07.2010 07:13:21 10. Tag: Vibo Valentia – Arenile Scalea, 150km
Da heute eine kürzere Strecke vor uns lag, starteten wir erst um 8.00Uhr. Der Weg würde der Selbe sein, wie wir drei Tage zuvor schon einmal in die Gegenrichtung gemacht hatten. Der Himmel war leicht bedeckt und so brannte dieses Mal auch die Sonne nicht so heiss auf uns herab. Wir kamen sehr gut voran und die Fahrer wurden sogar von einer kleinen Regenschauer erfrischt. Für die Mittagspause hatte Hans uns einen Flecken Paradis ausgesucht, direkt am Meer. Die hohen Wellen schlugen mit all ihrer Wucht auf die Felsen und erzeugten so eine erfrischende Gischt und schneeweisse Schaumkronen. Mit diesem Panoramablick schmeckten die Nudeln und das Fleisch gerade doppelt so gut. Top motiviert machte sich das Team, nun verstärkt durch die Jugend, auf, zu den letzten 60 Kilometern bis zum Camping. Die Aussicht auf ein Bad im Meer liess sie noch etwas kraftvoller Treten und so erreichten wir ohne grössere Zwischenfäll bereits um 14.30Uhr und nach 150km unseren Camping und konnten noch den ganzen Nachmittag geniessen. Alle warfen sich ins Meer und kämpften gegen die hohen Wellen. Dann gab es ein ausgiebiges Sonnenbad und einen gemütlichen Vorabend, den man nach den eigenen Wünschen gestalten konnte. Nach einem super leckeren Vier-Gänge-Menu konnten wir uns die Filme der letzten Tage anschauen und den schönen Tag bei den Klängen von Labyrinth Zero ausklingen lassen. Heute konnte jeder noch einmal Kraft für die nächsten strengen Tage sammeln.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
24.07.2010 17:58:38 9. Tag: Ätna/Carruba di Riposto - Vibo Valentia , 160km
Nach einer kurzen Nacht ging es wieder um 7.00Uhr los. Die Fahrer spürten zwar noch den Ätna in den Beinen, trotzdem fuhren sie mit einem flotten Tempo in Richtung Fähre. Die Fahrt durch die Strassen von Sizilien wurde für die Begleitautos zur Abenteuerreise, da die Sizilianer wohl noch nie etwas von korrekt Einparken oder Blinker setzten gehört haben. Doch irgendwie schafften wir es doch noch bis zum Hafen und durften uns dann mit der italienischen Logistik beschäftigen. So hatten wir schon gestern Rückfahrtbillete gelöst. Doch wer jetzt denkt, damit hätten wir einfach aufs Schiff fahren können, irrt gewaltig. Wir standen ca. eine Stunde in der Schlange, während Marion schon mit allen Tickets vorne am Schalter anstand, um diese abstempeln zu lassen. Gerade als wir bei ihr waren, kam auch sie an die Reihe und wir konnten weiter fahren. Doch auch beim Einsteigen gab es Probleme. So wurde uns gesagt, dass unsere Tickets ungültig seien und wir damit nicht fahren können, obwohl wir nur 24 Stunden zuvor mit genau denselben Billets noch die Überfahrt machen konnten. Nach einigem Diskutieren, wobei wir auch einmal unsere italienische Ader hervor holten, war dann doch alles gut und wir konnten auffahren. So wurde alles auf den schwimmenden Container geladen und wir durften uns während 20 Minuten alle entspannen. Danach ging es direkt weiter. Erst nach halb zwei Uhr gab es dann eine kurze Mittagspause und schon waren wir wieder auf der Strasse. Mevion hatte vorher schon mal die Strecke abgefahren und für uns eine entschärftere Variante gefunden. Diese war am Anfang gemütlich, doch plötzlich waren wir in einer extrem steilen Steigung und die Fahrer mussten wieder einmal die Zähne zusammen beissen und kämpften sich mit Müh und Not auf den Berg. Dort gab es eine kurze Verschnaufspause, während derer ein Eiswagen an uns vorbei tuckerte. Küre ergriff die Gelegenheit und offerierte allen eine kühle Belohnung. Für Raimund, der bisher alles gefahren war, war dieser Tag der berühmte Tropfen im Fass und er beschloss schweren Herzens, ins Begleitauto einzusteigen. Auch Stefan schonte sich für den restlichen Tag. Der Rest fuhr dann weiter, immer zurück zum Camping. Doch unterwegs gerieten wir an eine Unterführung, die zu niedrig für die Begleitautos war. Also Velofahrer dirigieren, neuer Weg suchen und sich dann wieder treffen. Doch auch das war irgendwie zu schaffen. Und zu guter Letzt haben wir natürlich noch die Abzweigung zum Camping verpasst und mussten umkehren. Doch um 17.52Uhr waren wir endlich da und konnten die Motoren ausschalten. Wir stürzten uns in die Aufräumarbeiten und anschliessend ins Meer.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
23.07.2010 23:49:28 8. Tag: Vibo Valentia – Ätna/Carruba di Riposto, 200km
Um sieben Uhr ging heute die Wendeetappe los. Von unserem Camping fuhren wir nach oben zur Hauptstrasse und dann immer Gerade aus in Richtung Sizilien. Der Vormittag verlief relativ ruhig. Gegen elf Uhr schlossen sich einige einheimische Velofahrer unserem Team an. Sie fuhren mit uns bis zur Küste und luden uns dann noch zu Pizza und Gelati ein. Wir genossen das Mittagessen und bekamen dadurch einige Verspätung. Trotzdem war die Überfahrt zur Insel Sizilien erfrischend und motivierte unsere Fahrer noch etwas mehr für die finale Etappe zum Ätna. Es gaben noch 80km zu absolvieren, bis wir den Fuss des Berges erreichten. Da wir ziemlich hinter dem Zeitplan waren, hatten sich die restlichen Fahrer, die nur den Aufstieg mitfahren wollten, schon früher auf die Räder geschwungen und wollten das Hauptteam oben empfangen. Diese bildeten unten zwei Gruppen, damit jeder sein Tempo fahren konnte und es trotzdem bis nach oben schaffte. Die Versorgungsautos teilten sich auf und versuchten, so gut es ging, beide Gruppen zu versorgen. Doch die Hinteren zerstreuten sich immer mehr und so kam es, dass ein Paar kurze Zeit ohne Begleitung waren und prompt eine falsche Abzweigung nahmen. Erst nach einiger Zeit konnten die Begleiter die Fahrer einholen und sie auf den richtigen Weg zurück führen. Doch da waren schon über 10km gefahren und diese Distanz schlug sich noch mehr auf die Zeit und die Kraft aus. Während das Hauptteam das Ziel auf dem Ätna gegen 20.30Uhr erreichte, brauchten die Letzten bis 22.00Uhr. Doch sie liessen sich den Triumph nicht nehmen und genossen oben die Aussicht auf das Lichtermeer der Stadt. Mehr als eine Woche hatte Jeder sein Bestes gegeben und seine Grenzen erkundet, nur um jetzt hier zu stehen. Man konnte seine persönliche Leistung geniessen, aber auch den Gedanken, dass dadurch vielen Kindern in Afrika geholfen wird. Und dieses Erlebnis, egal ob es von nun an besser oder schlechter läuft, kann einem Niemand mehr nehmen. Nach einer erfrischenden Abfahrt gab es beim Camping im Restaurant noch Salat und Pasta und dann zogen sich alle gerne schnell in ihre Zelte zurück, um neue Kraft für die nächsten Tage zu sammeln. Denn ab jetzt geht es wieder zurück in Richtung Heimat.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
22.07.2010 20:16:21 7. Tag: Arenile Scalea – Vibo Valentia, 160km
Heute hatten wir den Luxus zwei Stunden mehr zu schlafen. Um acht Uhr starteten wir dann zur siebten Etappe. Der Start verlief gut und wir kamen schnell vorwärts. Bis uns wieder einmal die Polizei hinaus winkte. Unbemerkt hatten wir einen kleinen Stau verursacht. Die Polizisten waren jedoch recht freundlich und wir unterhielten uns noch fast 10 Minuten mit ihnen. Danach füllten wir alle Bidons auf und nach ca. 15 Minuten hatte sich unser Stau langsam aufgelöst…
Zum Mittagessen wollten die Fahrer gerne in eine Pizzeria, also suchte Hans ein und lotste uns mit viel Mühe hin. Als wir dann alle an den Tischen sassen, wurde uns mitgeteilt, dass es über Mittag keine warme Küche gab. Einige begnügten sich dann mit der mitgebrachten Pasta, die Anderen machten sich noch einmal auf den Weg, eine andere Pizzeria zu finden und wurden fündig. Als alle satt und glücklich waren, ging es weiter. An einer Tankstelle gesellten sich dann noch einige italienische Velofahrer aus der Gegend zu unserem Team. Einer hatte sehr viel Freude an unserem Begleitauto und hängte sich immer wieder an uns. Und nach einer kurzen Abfahrt erreichten wir dann auch schon unseren Camping. Nach dem die täglichen Arbeiten verrichtet waren, gönnten wir uns ein schönes Bad im nahe gelegenen Meer. Danach gab es Abendessen und einige besuchten sogar noch die Disco. Dieser Tag war wirklich erholsam und alle konnten Kraft tanken für die morgige Reise nach Sizilien.


Klicke hier, um den Film anzuschauen!
21.07.2010 21:27:25 6. Tag: Pozzuoli (Napoli) – Arenile Scalea, 250km
Punkt sechs Uhr war heute Abfahrt vom schönen Camping in der Nähe von Neapel. Und genau in diese Grossstadt führte uns unser Weg auch hin. Da Rom noch etwas grösser ist als Napoli, dachten wir, dass die Durchfahrt zwar etwas mühsam, aber doch machbar schien. Unser Bild der Stadt wurde jedoch ziemlich geändert. Schon die Stadteinfahrt liess Erinnerungen an den Abfallskandal von letztem Jahr wach werden. Überall lagen am Strassenrand Abfallsäcke, loser Abfall oder sogar ausrangiertes Mobiliar. Und in der Stadt wurde es noch schlimmer. Teer ist da wohl nicht so bekannt und so mussten wir vor allem über Kopfsteinpflaster und Ähnliches fahren. Für die Räder war das nicht von Vorteil und wir durften in der ersten Stunde bereits sechs platte Reifen wechseln. Auch die Strassenführung war nicht das Gelbe vom Ei und wir konnten oft in enge Gassen abbiegen. Glücklicherweise hatten wir um diese Uhrzeit noch keinen Gegenverkehr, sonst hätte es wirklich Probleme gegeben. Auch für die Velofahrer war dieser Weg eine Tortur, da die Unebenheiten direkt auf Hände, Schultern und Wirbelsäule schlugen. Und die italienische Fahrweise kam uns ganz und gar nicht entgegen, da die kleinen Autos ohne Halt einfach einbogen und wenn sie dann wieder abbiegen sollten, machten sie einen Vollstopp und schauten erst einmal zehn Mal nach links und rechts. Die mühsame Fahrt wollte und wollte einfach kein Ende nehmen. So fuhren wir über zwei Stunden über Kopf und Stein(pflaster), bis wir dann endlich in ruhigere Gefilde kamen. Dort fuhren wir dann eine wunderschöne Strecke immer am Meer entlang. Die Fahrt durch die Stadt hatte uns viel Zeit gekostet und so versuchte man diese nun aufzuholen. Mit der frischen Luft und dem tollen Ausblick waren unsere Sportler gleich viel motivierter. Für das Mittagessen hielten wir neben einer Gelateria und die hungrigen Fahrer machten dem Verkäufer ganz glänzende Augen. Eigentlich wollten die Jungen nach dem Mittagessen einsteigen, doch da eine grössere Steigung vor uns lag, beschloss man, dass sie erst nach der anschliessenden Talfahrt mitfahren sollten. So fuhr Hans schon einmal vor und wir machten uns an den Aufstieg. Dieser führte uns auch durch einen Tunnel. Gleich dahinter wurden wir allerdings von der Polizei angehalten. Blöderweise waren Fahrräder im Tunnel verboten. Nur durch gutes Zureden und Erklären unseres Projektes entkamen wir einer Busse. Wir mussten jedoch unseren Weg auf einer anderen Strasse fortführen. Also wurde Hans informiert, dass wir eine andere Strecke nehmen würden. Diese war jedoch noch nicht so ganz klar und so konnten die Kleinen noch nicht zusteigen. Der Umweg führte uns zu ein paar ziemlich steilen Steigungen und verlangte noch einmal viel von unseren Fahrern. Einige beschlossen sogar, ihr Fahrrad über zu steile Hügel zu schieben. Doch dann ging es endlich wieder abwärts und wir wurden mit einer wunderschönen Küstenaussicht belohnt. Da es für ein Zusammenführen der Jungen mit dem Team zu kompliziert wurde, beschloss man, dass Hans direkt weiter zum Camping fährt. Anfangs erwarteten wir durch den Umweg eine Verspätung von ca. 30 Minuten. Doch je weiter wir fuhren, desto mehr mussten wir einsehen, dass es doch mehr war, da wir eine grosse Schlaufe fuhren und es steiler bergauf ging. So zog sich unser Weg immer mehr hin und gegen 19.00Uhr, als wir ursprünglich im Camping sein wollten, hatten wir noch über 60km vor uns. Die Hitze und die Steigungen machten vielen Fahrern zu schaffen und man merkte, dass einige an ihre Grenzen stiessen. Doch aufgeben wollte niemand. Einzig Stefan, der nach dem ersten Tag bereits einen Hitzeschlag erlitten hatte, entschied sich, bis zur nächsten Abfahrt ins Begleitauto zu steigen. So zog sich unser Weg hin und alle wurden unruhiger und hungriger. Gegen 20 Uhr, rund 30km vor dem Camping, wurde eine letzte Pause eingelegt. Alle hatten Hunger nach etwas Währschaftem, doch wir hatten nur noch Energieriegel und -gels. So fuhren Freddy, Helene, Karin und Aurelia kurzerhand zur nächsten Ortschaft und organisierten noch Sandwiches. Als Küre dann noch einen richtigen Ländler über das Autoradio laufen liess, kam die gute Stimmung wieder zurück und es wurde ein kleines Tänzchen aufs Parkett bzw. auf den Teer gelegt, natürlich alles wie immer von unserem Fernsehteam dokumentiert. Frisch gestärkt und aufgemuntert, startete die Karavane dann zum letzten Stück. Die Dämmerung begleitete uns noch ein kleines Stück, doch dann musste der Weg unter dem schönen Sternenhimmel fortgesetzt werden. Mit Hilfe des Scheinwerfers versuchten wir unsere Helden zu unterstützen, was jedoch beim Gegenverkehr nicht so gut ankam. Aber auf dieses Gehupe kam es nun wirklich nicht mehr an. Als wir dann in den Zielort einfuhren, war niemand von den Anderen erreichbar und wir irrten in der Dunkelheit und müde auf den Strassen umher. Schliesslich kamen wir dann doch noch irgendwie an und wollten nur noch ins Bett. Alle waren froh, dass morgen nur noch 160km anstanden.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
20.07.2010 19:54:01 5. Tag: Anguilla Sabazia (Rom) – Pozzuoli (Napoli), 270km
Viel zu früh klingelte heute wieder der Wecker. Da wieder eine lange Etappe anstand, wurde die Abfahrt auf 6.00Uhr festgelegt. Viktor, Egon, Jens, Stefan, Remo, Serge, Nicolas, Kilian, Carlyle, Claudio, Dres, Martin und Toni machten sich gemeinsam auf den Weg in Richtung Napoli. Zuvor galt es sich noch von Markus, Otto, Vreni und Josef zu verabschieden, da diese wieder ihre Rückreise ins Wallis antraten. Leider verliess mit Markus auch ein Durchfahrer das Team, doch die verbliebenen zehn werden vom restlichen Team bestens unterstütz. Zu Beginn der Tour musste erst mal eine andere Hürde genommen werden. Die Fahrer mussten noch einmal quer durch Rom und zwar im morgendlichen Arbeitsverkehr. Die Fahrt war mühsam und langwierig, doch schliesslich schafften wir es doch noch ohne grössere Schwierigkeiten am anderen Ende anzugelangen. Danach ging es in schönem Tempo problemlos weiter. Gegen 10.30Uhr stiessen noch Andrea, Jeanine, Jonas, Jannick und Hans zum Team. Heute schien die Sonne etwas weniger Energie zu haben und wir konnten unsere Klimaanlage im Auto auch einmal etwas schonen. Die Fahrt verlief schön ruhig, bis wir wieder einmal keine Alternative hatten und unseren Weg über die Schnellstrasse führen mussten. Dabei lag auch noch ein 2km langer Tunnel vor uns. Das Begleitauto setzte sich voraus und die Ambulanz sicherte mit Blaulicht den ganzen Tross von hinten ab. Trotz Gehupe kamen wir unverletzt wieder von der Schnellstrasse runter und die Fahrer hatten sich ihre Mittagspause redlich verdient. Hans hatte einen tollen, kleinen Parkplatz inklusive Bistro gefunden. Dort gönnte man sich zur Pasta ein kühles Bier und zum Dessert ein Eis. Danach ging es frisch gestärkt weiter. Die Strasse führte uns an einer idyllischen Küstengegend vorbei und man spürte das mediterrane Feeling. So verging Kilometer um Kilometer und wir hatten uns schon fast an die Ruhe gewöhnt. Doch dann mussten wir wieder kurzfristig unsere Route ändern, da die von uns gewählte Strasse ein schön grosses Velofahrverbot hatte. Also einfach mal mit Ambulanz, Bussen, Auto und Fahrradfahrern mitten auf der Strasse vor der Kreuzung halten und die Weiterfahrt diskutieren. Doch auch diese Situation wurde souverän gemeistert und so näherten wir uns unaufhaltsam dem Camping. Und dieser war eine schöne Überraschung. Das Ambiente erinnerte fast schon eher an ein Fünf-Sterne-Hotel und es stand uns sogar ein riesiger Swimming-Pool zur Verfügung. Frisch gewaschen setzten wir uns dann zum Abendessen zusammen und konnten im Anschluss noch den Klängen unserer Band lauschen.

Natürlich gibt es nicht nur von den Velofahrern zu berichten, sondern auch von unserem tollen Begleitteam. Sie räumen morgens immer alles zusammen, kaufen ein, fahren zum nächsten Camping und richten uns alle toll ein. Danach wird zuverlässig unsere Wäsche gewaschen und das Essen vorbereitet. Doch auch da verläuft nicht immer alles so idyllisch. So kam es heute zu einer Geschichts-trächtigen Situation, als unser Koch Jean-Claude aus bisher noch unerklärlichen Gründen an Lilo’s Badeanzug geriet. Da wollte er doch einmal den Borat in sich zum Vorschein bringen und für Unterhaltung war gesorgt. Dies möchten wir ihnen natürlich nicht vorenthalten…


Klicke hier, um den Film anzuschauen!
19.07.2010 21:07:34 4. Tag: Marina di Montalto - Rom, 160km
Die vergangene Nacht zeigte sich auch wieder einmal von ihrer tropischen Seite, doch langsam gewöhnt man sich daran. Heute konnte man eine Stunde länger schlafen und so ging es dann fast pünktlich um 7.00Uhr los. Da die einzige „normale“ Strasse die Schotterstrasse vom Vortag war (die mit dem Safari-Feeling), beschloss man die erste Strecke über die Schnellstrasse zu machen. Mit der Ambulanz hinten als Absicherung fuhren unsere Sportler los. Die 6km auf der Schnellstrasse waren schnell abgeradelt und so konnten wir uns wieder auf ruhigere Verkehrswege begeben. Doch die Ruhe hielt nicht lange. Als ein vorbei fahrendes Auto zu nahe ans Feld kam, begann man vorne abzubremsen. Doch leider fuhren die Fahrer zu dicht aneinander, dass nicht alle mehr rechtzeitig reagieren konnten. Viktor fiel als Erster und hinterliess als Markierung etwas Haut und Hose. Als guter Sohn schloss sich Patrick ihm an, opferte aber gleich den Rahmen seines Velos. Unser Careteam kümmerte sich sofort um das Wohl unserer beiden Patienten und so konnten wir schon kurze Zeit später wieder weiter fahren. Viktor im Team, Patrick im Ambulanzwagen. Doch Viktor hatte heute wohl eine Extraportion Pech gepachtet, denn sein Reifen fing sich auf der Strasse eine Büroklammer ein (AkteX ermittelt schon über den unerklärlichen Tathergang), und musste gewechselt werden. Gegen 10.00Uhr machten wir dann Halt an einer Tankstelle, wo neue Fahrer hinzu stiegen und Patrick ein Ersatzrad bekam. Dann machten wir uns auf den mühseligen Weg ins Zentrum der italienischen Hauptstadt. Da wir nicht mit allen Begleitfahrzeugen durch den dichten Stadtverkehr wollten, wurde die Ambulanz schnell zu einer Verpflegungs- und Reperaturstätte umfunktioniert. Zusätzlich fuhren noch das Sanitätsauto und die Filmcrew mit. Und dann waren wir endlich am Ziel und vor uns zeigte sich ein grosser Petersdom unter strahlend blauem Himmel. Die Fahrer nahmen auf dem Petersplatz ihre Positionen ein und wir knipsten unsere Erinnerungsfotos. Die Kontaktaufnahme mit einem Vertreter der Garde, der uns eigentlich empfangen sollte, scheitert und so mussten wir mit zwei Gardisten vorlieb nehmen, welche sich netterweise eine Minute Zeit nahmen für ein Foto. Dann setzten wir uns in die nächste Pizzeria und genehmigten uns ein gutes Mittagessen. Anschliessend ging die Fahrt weiter quer durch die Stadt und zum wohl bekanntesten halb zerstörten Gebäude. Auch vor dem Colloseum wurde natürlich posiert. Unser Team avancierte dabei selber zu einer Sehenswürdigkeit und so landeten wir noch auf vielen japanischen Kameras. Als alles im Kasten war, fuhren wir die restlichen 30km bis zu unserem Camping in Anguillara Sabbazia. Alle waren froh als wir dann im schönen Camping direkt am See eintrafen und gönnten sich direkt eine verdiente Abkühlung im schönen Nass. Nach dem Abendessen konnten wir noch den Klängen unserer Tourband lauschen.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
18.07.2010 21:53:33 3. Tag: Pisa – Marina di Montalto, 270km
Gestern Abend traf Egon frisch ausgeruht aus dem schönen Wallis noch zum Team. Trotzdem fahren wir heute in kleinerer Formation. Elia, der am Freitag gestürzt war, hatte immer noch Schmerzen in seinem Daumen und so fuhr man zur Kontrolle ins nächste Spital. Nach dem Röntgen hatte man Gewissheit, dass es doch eine grössere Daumenfraktur war und Elia nun einen Gips bekam. So war ein Weiterfahren auf dem Fahrrad natürlich nicht mehr möglich und er und seine Familie beschlossen, direkt nach Hause zu fahren. Wir wünschen eine problemlose Heimreise und gute Besserung.
Der leichte Sommerregen in der Nacht brachte leider auch nicht viel Abkühlung, sondern nur noch mehr Luftfeuchtigkeit. So war es schon morgens um 5 Uhr warm und tüppig und wir waren froh, dass wir schon um 6 Uhr (na ja, es wurde dann schon fast 6.20Uhr) losfahren konnten und so der direkten Sonne etwas voraus waren. Der Weg führte uns weg vom Camping und direkt ins Herz von Pisa, zum wohl bekanntesten einsturzgefährdeten Bauwerk Italiens. Wir machten einen kurzen Halt und alle posierten schön für ein Erinnerungsfoto vor dem Schiefen Turm von Pisa. Dann ging es in der Morgendämmerung auch schon wieder weiter. Schon bald wurden unsere Sportler von der Sonne begrüsst und erwärmt. Als wir La California passierten, wähnten wir uns zuerst auf dem falschen Kontinent. Oder hatten wir etwas einen ultraschnellen Weg über den grossen Teich gefunden? Die nächste interessante Situation liess auch nicht lange auf sich warten. So führte die Ambulanz den gesamten Tross auf die Schnellstrasse und bemerkte den Fehler zu spät. Also mussten wir bis zur nächsten Ausfahrt wohl oder übel drauf bleiben. Die Italiener kommentierten dies wieder mit freudigem Hupen und Gestikulieren. Und dann wurden die Fahrzeuge auch noch vom Stau aufgehalten. Die Velofahrer kamen so zu einem grossen Vorsprung, den es aufzuholen galt. Dank den Walkie-Talkies, welche wir freundlicherweise von der Walliser Sanität hatten, konnten wir mit den anderen Autos auch über die Situation diskutieren. Nach etwas Konversation bekamen wir Gesellschaft. Es meldete sich die örtliche Polizei und wollte wissen, wer wir sind und was wir auf ihrer Frequenz wollen. Ihre Frequenz? Hallo, das ist die Walliser Sanitäts-Frequenz!! Wir antworteten mit eisernem Schweigen bis wir die Ortschaft hinter uns gelassen hatten. Die Fahrer hielten sich in der Sonne gut und wir eröffneten neben unserem Getränke- und Gel-bzw. Riegelstand auch noch eine mobile Bananenversorgungsstation. So näherte sich der Vormittag langsam dem Mittag und wir genossen die ruhige Fahrt. Gegen halb zwölf gab es dann die wohlverdiente Mittagspause. Dieses Mal hatten wir uns ein schön schattiges Plätzchen etwas abseits der Strasse ausgesucht. Die Fahrer kühlten sich ab und tankten Energie. Und schon ging es wieder weiter. Die Sonne brannte ohne Mitleid auf den staubtrockenen Asphalt und man hatte das Gefühl, die Räder müssten jeden Moment zerfliessen. Das Thermometer hatte die 40°C Marke schon länger passiert und es war keine Besserung in Sicht. Die Fahrer kamen immer mehr an ihre Grenzen oder sahen diese überschritten. Daher wurden einige in die Autos verfrachtet, andere versuchten sich mit den unterschiedlichsten Getränkekombinationen fit zu halten. Dank der ruhigen Nebenstrasse kamen wir wenigstens relativ ungestört vorwärts. Relativ. Denn einmal musste der ganze Tross plötzlich anhalten, da sich vier Individuen dazu entschieden hatten, genau jetzt, genau hier die Strasse zu überqueren. Und dass taten sie natürlich im ganz gemütlichen Watschelgang. Als es dann schliesslich auch noch die letzte Ente auf die andere Seite geschafft hatte, mussten wir uns vom süssen Anblick lösen und konnten weiter fahren. Doch lange dauerte die Fahrt nicht. Denn plötzlich war da keine Strasse mehr. Wir standen vor einer Schotterstrasse und sahen keine Alternative. Also hiess es Augen zu und durch. Wir fühlten uns wie auf Safari. Nur noch die Elefanten fehlten. Doch auch die konnte man sich mit dem ganzen Staub, der Hitze und etwas Fantasie vorstellen. Wir wollten ja zwar ein Abenteuer erleben, aber von Kalifornien nach Afrika in nur einem Tag, das war doch schon mehr als erwartet. Nach einer halben Ewigkeit erreichten wir dann doch noch einmal die betonierte Strasse und gegen 18.30Uhr kamen wir nach 270km endlich bei unserem Camping an. Als erstes wurden die Autos vom Schuttschmutz befreit, danach durfte man sich auch selber vom Dreck des Tages befreien. Den Abend liess man gemütlich bei einer Bratwurst ausklingen.


Klicke hier, um den Film anzuschauen!
17.07.2010 22:43:53 2. Tag, Bobbio - Torre del Lago Puccini , 200km
Schon früh klingelten die Wecker und Fahrer wie Helfer schälten sich aus ihren Schlafsäcken und in die frische Morgenluft. Der Wind blies noch den letzten Schlaf aus den Augen und nach dem Frühstück starteten wir um 7.15Uhr zur nächsten Etappe, welche versprach, mit rund 200km, ruhiger zu werden. Und auch der Gedanke an das Meer liess unsere Fahrer motiviert in die Pedale treten. Jens spürte noch immer seine Krankheit von letzter Woche und den Simplonpass und legte daher einen Ruhetag ein. So starteten 13 Fahrer in Richtung Meer, Süden und Näher zum Ätna. Doch bereits nach 45 Minuten wurden die Biker zur ersten unfreiwilligen Pause gezwungen, als Raimund einen Defekt am Vorderrad hatte. So wurde in schnellster Formel1-Manier das Rad gewechselt und die Wartenden konnten noch etwas von der Aussicht geniessen. Doch leider wollte auch das Ersatzrad nicht so ganz, wie es sollte und musste nach wenigen Kilometern nachgepumpt werden. Trotz dieser kleinen Schwierigkeiten meisterten die Fahrer den ersten langen Aufstieg mit Bravour und konnten sich dann bei der Talabfahrt wieder etwas erfrischen. Unten gab es eine kleine Pause und auch die Autos füllten ihre Reserven wieder auf. Und schon ging es weiter, immer dem Meer entgegen. Als wir im kleinen Städtchen Ciavare einfuhren, wurden wir von einem Rudel Polizisten empfangen, welche uns freundlich und kompetent um einen Kreisel lenkten. Auf der Weiterfahrt waren alle Strassen wunderbar wie für uns abgesperrt und es fanden sich sogar Zuschauer am Strassenrand. Diese waren aber leicht irritiert, als ein Horde Velofahrer von rechts kamen, wo doch alle nach links schauten… Wir nutzten auf jeden Fall die praktische Wegleitung, welche uns wohl von einem anderen Fahrradrennen unfreiwillig zur Verfügung gestellt wurde. Und als wir dann aus der Ortschaft hinaus fuhren, wurden einige Fahrer etwas nervös. Hat da etwa hinter der Mauer etwas blau aufgeblitzt? Es wurde versucht einen Blick über die hohe Wand zu erhaschen. Und dann war die Mauer weg und es war da. Das Meer! Doch leider konnte man den Anblick nicht lange geniessen, denn es hiess schon wieder: bergauf! Langsam aber sicher kam zu den Höhenmetern auch wieder die Hitze dazu und forderte viel von einigen Fahrern. Von manchen dann zu viel und so musste das Team um unseren Sanitäter wieder jemanden aufladen und nach oben transportieren. An der höchsten Stelle angekommen, wartete dann gegen 12.00Uhr und nach rund 100km das Mittagessen auf unsere Sportler und sie konnten sich etwas erholen. Dann hiess es logischerweise wieder: bergab! Wie schon den ganzen letzten Nachmittag, so hatten wir auch wieder heute den ganzen Tag versucht, auf irgendeine Weise Verbindung zum Internet herzustellen. Leider bisher ohne Erfolg, was auch an unseren gestählten Nerven langsam zu nagen begann. Doch schliesslich schafften wir es, dank Unterstützung aus dem Wallis, wieder eine Internetverbindung herzustellen. Nun galt es 24 Stunden aufzuholen. Während die Fahrer die weitere Strecke scheinbar ohne Probleme meisterten, wurde im Begleitauto die Tastatur des armen Laptops auf ärgste strapaziert. Doch schliesslich befand man sich auf den letzten 40km vor dem Camping und alle konnten den teilweise Strand-nahen Strassenverlauf geniessen. Nach 10 km kamen noch einige Junge zur Unterstützung dazu und gemeinsam fuhr man nun in Richtung Torre del Lago Puccini. Einzig die ganzen roten Ampeln hielten unser Vorwärtskommen auf. Doch auch sie konnten uns nicht ganz aufhalten und so trafen die Velofahrer gegen 16.30Uhr beim Camping ein. Alle waren wohlauf und freuten sich nun auf die erfrischende Dusche. Dank der früheren Ankunft konnte sich jeder noch ein bisschen Freizeit nehmen und nach eigenem Gutdünken gestalten. Einige legten sich etwas hin, andere kommunizierten mit den Daheimgebliebenen und die Letzten gönnten sich ein Eis an der nächsten Tanke. Nach einem wunderbaren 4-Gänge-Menu gab unsere tolle Tourband Labyrinth Zero noch ein Konzert beim Campingrestaurant und irgendwann legte sich dann auch noch der Letzte in sein Zelt.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
16.07.2010 13:54:29 1. Tag: Visp - Bobbio, 305km
Ab 5.45Uhr versammelten sich rund 30 Radfahrer und 40 Helfer zusammen mit 13 Begleitfahrzeugen in Visp. Nachdem die letzten Informationen durchgegeben waren, setzte sich der gesamte Konvoi Richtung Ätna in Bewegung. Am Anfang führte unser Weg über Ried-Brig auf den Simplon, wo auf unsere Sportler bereits die erste Herausforderung wartete. Alle die für den Aufstieg gestartet waren, kamen auch ohne grössere Probleme oben an. Einzig die Baustelle im Tunnel wurde zur logistischen Herausforderung. Oben angekommen, verabschiedeten sich die Startbegleiter vom Team und mit einem rasanten Tempo machten sich die restlichen Fahrer an den Abstieg nach Gondo. Alle gemeinsam passierten wir die italienische Grenze und machten zum ersten Mal Bekanntschaft mit den warmen Sonnenstrahlen. Unermüdlich setzten wir unseren Weg durch die idyllischen Dörfchen fort und auch die immer stärker werdende Sonne konnte unsere gute Laune nicht trüben. Nach dem ersten längeren Halt, wo sich alle erholen und stärken konnten, wurde die Mittagspause auf halber Tagesstrecke angesetzt. Nach dem relativ ruhigen Morgen begannen gegen Mittag die Schwierigkeiten. So kam die Velogruppe an eine Kreuzung, als das Versorgungsauto gerade im hinteren Feld beim Verpflegen war. Und prompt wurde die falsche Abzweigung gewählt. Man versuchte noch durch hupen und rufen auf den Fehler aufmerksam zu machen, doch die vordersten Fahrer bekamen leider nicht viel davon mit. Daher versuchte das Begleitauto so schnell wie möglich aufzuholen und die Fahrer zur Umkehr zu bewegen. Als man die Spitze erreicht hatte, fand man jedoch eine neue Strecke und entschied sich weiter zu fahren. Leider war Jens, der als Letzter fuhr, bereits korrekt abgebogen und wartete auf den Rest der Gruppe, welche jedoch nie kam. Zum Glück hatte eines der hinterher fahrenden Autos das Abbiegen von Jens bemerkt und war ihm gefolgt. Daher musste Jens nun alleine bis zum Mittagstreffpunkt radeln. Auch der Rest blieb nicht vom Pech verschont. So sprang Elia's Kette plötzlich heraus, er geriet ins Schleudern und machte schliesslich Bekanntschaft mit der Strasse. Doch er hatte Glück im Unglück und kam mit ein paar Prellungen und Schürfungen davon. Unsere Ambulanz hatte den ersten Einsatz und dem Patient wurde ein Ruhetag verordnet. Durch diese Verzögerungen trafen wir schliesslich erst um 14.15 am Treffpunkt ein. Viele Fahrer waren schon ziemlich erschöpft und heilfroh, dass wir endlich anhielten. Mittlerweile hatte sie jedoch schon 200km hinter sich gebracht und somit war mehr als die Hälfte der Tagesetappe geschafft. Nach einer stärkenden Mahlzeit stieg man wider auf die Räder und mit der Ambulanz als Wegweiser ging es weiter in Richtung Bobbio. Nach weiteren 50km wurde nochmals eine Pause eingelegt und die Velofahrer duschten sich mit dem lauwarmen Wasser, welches auch noch für den weiteren Weg als Flüssignahrung herhalten musste. Man merkte, dass nach 11 Stunden Fahrt, die Kräfte einiger bereits zu schwinden begannen. Doch niemand wollte nach so einer langen Strecke noch aufgeben. Als letzte Hürde gab es noch einmal einen Pass zu bewältigen. Doch noch bevor der richtige Aufstieg begann, wurde es einigen doch zu viel und sie mussten wohl oder übel abbrechen und in die Autos steigen. Auch Jens erwischte ein grosses Tief, er wollte jedoch nicht schon am ersten Tag absteigen, da sein grosses Ziel, das Durchfahren der gesamten Strecke ist. Mit etwas physischer und psychischer Betreuung und der Unterstützung von den anderen Velofahrern begann er den Kampf gegen den Berg. Doch leider verloren er und einige seiner Mitstreiter das Duell gegen die längste und strengste Etappe nach über 13 Stunden strampeln. So waren es schlussendlich nicht mehr als 10 Fahrer die den letzten Pass überwanden und dann die verdiente Abfahrt nach Bobbio und zu unserem Camping unter die eigenen zwei Räder nehmen konnten. So erreichten dann die letzten Fahrer nach über 15 Stunden und 305km gegen 21.30Uhr den Camping in Bobbio, wo bereits unsere kleine Zeltstadt mit Küche, Tischen und Band wartete. Nach einer erfrischenden Dusche und einem guten Abendessen, bestehend aus Salat, Reis und Fleischkäse bekamen wir letzte Informationen zum nächsten Tag und konnten uns endlich zur verdienten Nachtruhe in unsere Zelte legen.

Klicke hier, um den Film anzuschauen!
14.06.2010 19:27:44 Tagebuch
Hier erscheinen vom Start weg alle 20 - 30 Minuten laufend die aktuellsten Informationen und News vom Ätna-Team welches am 16.7.2010 morgens in Visp starten wird! Zudem gibts hier auch laufend neue Fotos zu besichtigen. Also bis am 16.7.2010 morgens, wir zählen auf dich!


© 2009 jens blatter | Besucherzähler | realisierung samuel pfaffen