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Tagebuch

11.08.2006 07:41:33 Schweiz! Wir sind da!
Heute Morgen sind wir erst um 9.00 Uhr im Europapark abgefahren. Um 8.15 Uhr hatte der Europapark noch ein Fototermin für unsere Fahrer vereinbart. Also hiess es schon früh: Bitte lächeln! Eine grosse Mannschaft startet die drittletzte Etappe. Die Fahrer wurden vom 6-köpfigen Team BMC unterstützt. Volken Armand sowie Raimond Gunter waren ebenfalls dabei. Leider hat es vor dem Mittag zum ersten Mal richtig geregnet. Zirka 20 km mussten die Fahrer im strömenden Regen den Berg hinauf pedalen. Am Mittag konnten sich die Fahrer etwas erwärmen und gestärkt die zweite Hälfte absolvieren. Freudig wurde eine Stunde später die Schweizergrenze überquert! Da war das Regenwetter und Kälte vergessen. In Stäfa wurden wir herzlich begrüsst. Auf die Fahrer warteten die ersten Familienangehörigen und entsprechend gross war die Freunde. Der Abend fand einen schönen Ausklang bei einem guten Abendessen in Stäfa. Die Gemeinde hat das ganze Team eingeladen! Herzlichen Dank!

10.08.2006 10:52:42 Europapark
Gestern sind wir alle gut in Ginsheim angekommen. Die Zelte und die Küche waren bereits aufgebaut als die Fahrer im Camping waren. Heute Morgen waren die ersten schon um 4 Uhr aus den Federn. Sie fuhren nach Rust, um im Europapark Zelte für den Wallisertourismus aufzustellen und spenden zu sammeln. Während der ganzen Tour haben wir nie den Sinn der Sache vergessen! Es werden an jedem Ort Spenden gesammelt. Die Fahrer startet um 6.00 Uhr, um ja pünktlich um 16.00 Uhr im Europapark einzutreffen! Als wir uns durch Heidelberg durchgeschlagen hatten, konnten wir auf einer einzigen Strassenbeschilderung bleiben. Diese führte uns an schöne, deutsche Städte vorbei. Nicht zuletzt sind wir auf dem Weg nach Rust, der Deutschland-Tour entgegen gefahren und konnten so etwas vom Rennspektakel miterleben. Um ca. 17.00 Uhr in den Europapark eingefahren- leider doch etwas verspätet. Die Fahrer konnten durch einen Hintereingang in den Park. Dort wurden sie im Walliserstand empfangen. Tourismus Rund um Visp hatte Stände aufgebaut und den ganzen Tag verteilten unsere Begleitpersonen Flyers. Nach Zimmerbezug konnten wir auf kosten des Europapark in ihrem neuen Hotel Colosseo zu Abend essen. Mit einem letzten Schlummertrank in der Hotelbar endete das Erlebnis im Europapark.

08.08.2006 19:07:26 Strassen links und rechts
Gestern gegen 19.00 Uhr wurden wir herzlich in Calden empfangen. Die Eltern von Max haben uns ihre Konzerthalle, eine Art Scheune, zur Verfügung gestellt und uns zum Abendessen eingeladen. Die Stimmung und die Atmosphäre in der Scheune war toll und ein gelungene Abwechslung für alle. Auch die Köche konnten einmal nur geniessen :) Das ganze Team hat zusammen in einem grossen, offenen Raum geschlafen! Zeitweise war es ein richtiges Schnarchkonzert :)!! In der heutigen Etappe mussten wir viele Hindernisse überwinden. Das Strassenverzeichnis in Deutschland ist endlos gross. Max, der die Gegend besser kennt als wir, führte uns durch das Strassenlabyrinth, so musste er heute auf sein Rad verzichten! Nach 3o km sind Beni und Franz W. von ihren Rädern gestiegen. Beni fährt immer noch mit gebrochen Rippen und Franz W. spürte die letzten Etappen. Vor der Mittagspause mussten wir die Fahrer durch Giessen führen, was für uns im Begleitauto eine neue Hürde war. Nicht zu letzt haben die Fahrer noch einen Abstecher in’s McDonalds gemacht. Mittag mal anders. Nach der Mittagspause ist das Fahrerteam auf 11 Personen gewachsen. Beni und Franz sind wieder eingestiegen,Marco ist schon vor dem Mittag dabei gewesen und Matthias, Nils und Rita absolvierten die ersten Kilometer am heutigen Tag. Dres hatte kurz darauf einen Platten, den ersten nach gut 3'800 km! Fast unmöglich aber wahr. Die ganze Etappe, schwerste Tour durch Deutschland, war nicht nur eine Herausforderung für die Fahrer, sondern auch für uns. Mit Max hatten wir einen privaten, tollen, deutschen Reiseleiter.:) Um 18:17 sind wir in Ginsheim von der deutschen Presse empfangen worden. Für Viktor gab es heute eine Überraschung. Seine Frau und seine 3 Söhne haben ihn bei der Zielankunft empfangen! Jeden Tag nähern wir uns der Schweiz und morgen machen wir einen Abstecher in den Europapark. Um 16.00 Uhr ist die geplante Ankunft in Rust. Vorerst muss aber noch eine Strecke von 240 km gefahren werden.

07.08.2006 19:26:08 Herzliches Willkommen
Als wir gestern im Camping angekommen waren, waren alle Erleichtert und Froh endlich am Ziel zu sein. Die Warterei bei der Fähre nagte an den Kräfte und Nerven. Dank unseren Köchen Erwin und Jean-Claude könnten wir ein 4- Gänge Menu zu uns nehmen. Suppe, Salat, Polenta mit Fleisch und Sauce und zum Dessert gab es noch Apfelkuchen von den Campingbesitzern! Glücklich und Zufrieden krochen wir ins Zelt! Im morgigen Tau starten wir unseren Tag. Die ersten Helfer standen bereits früh in der Küche, die Fahrer strichen ihre Brote und einige rollten Schlafsäcke und Decken zusammen- ein eingespieltes Team! Um 8.00 Uhr ging es Richtung Calden, wo Max aufgewachsen ist. Die Leistungen von Jens, Dres und Viktor sind unglaublich - 3400 km gefahren und nie vom Rad gestiegen! Fast kaum zu Glauben!!!! Wie lange können sie das noch durchhalten? Auch die anderen Fahrer geben alles und sind selber überrascht, wie viele Kilometer sie zurückgelegt haben. Super ! Die Stimmung im Fahrerteam war heute um einiges besser als gestern. Die Fahrer freuen sich jetzt schon auf Rust, wo wir vom Europapark herzlich eingeladen wurden. Am Morgen sah das Wetter noch nicht so günstig aus und wir befürchten es würde blad einmal regnen – zum1.45 Glück haben wir uns verschätzt. Die Fahrer konnten heute eine angenehme Etappe fahren. Dres, der vor dem Mittag Schmerzen am Knie verspürte, konnte die zweite Etappe fast ohne Schmerzen zu Ende fahren. Die Fahrer gönnen sich heute sogar ein Eis! :) Sie haben es sich verdient! Um 18.45 sind alle heil in Calden angekommen. Wir wurden herzlich von Max’s Eltern begrüsst worden. Der Vater von Max ist uns entgegen gefahren und hat uns mit einem alten Rolls Royce auf den Dorfplatz begleitet. Auf dem Dorfplatz warten schon einige Dorfbewohner und Bekannte von Max. Morgen geht es schon wieder weiter nach Ginsheim mit einer Strecke von 255 km! Ich hoffe alle sind morgen wieder fit und das schöne Wetter bleibt wie es ist.

06.08.2006 19:14:25 Tag 17
Heute starteten wir um viertel nach acht bei unserer Jugendherberge. Insgesamt fuhren 10 Fahrer beim Start ab: Jens, Andreas, Viktor, Beni, Max, Matthias, Raffi, Egon, Franz und Marco. Sarah hat uns am Morgen um sieben verlassen. Sie muss zurück nach Magglingen, einen obligatorischen Kurs von der Schule absolvieren. Aber sie wird eventuell in Stäfa, spätestens aber wieder in Visp zu uns stossen. Der Vormittag verlief unproblematisch und gemütlich. Da das Internet wieder funktionierte, musste vieles vom Vortag nachgeholt werden. Deutschland zeigte sich von seiner schönsten Seite: den ganzen Tag strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Gegen Mittag bekamen die Fahrer eine kleine Ruhepause, als wir mit einer Fähre einen kleinen See überqueren mussten. In diesen fünf Minuten genoss man den kühlen Fahrtwind, welcher ein wenig Abkühlung verschaffte. Danach ging es weiter in Richtung Verden, dem heutigen Etappenziel. Von Glückstadt aus mussten wir wieder auf eine Fähre. Doch diese war sehr begehr, so dass wir mehr als eine Stunde in der Schlange stehen mussten. Die Fahrer waren bereits auf der anderen Seite und setzten die Strecke fort. Nachdem wir mehr als eine Stunde gewartet hatten, konnten wir endlich auf die andere Seite des Flusses gelangen. Dort beeilten wir uns, um zu den Velofahrern aufzuholen, welche schon hungrig auf uns warteten. Nach der Stärkung ging es weiter. Auch der Nachmittag verlief ruhig und so kamen wir am Abend gegen halb 8 endlich beim Camping an.

05.08.2006 09:41:15 Endlich Deutschland
Heute ging es um halb neun los. Da der Weg zu unserem Camping nur eine Schotterstrasse war, mussten wir die Fahrer im Begleitbus einige Kilometer bis zur nächsten Hauptstrasse transportieren. So sassen/standen zeitweise 13 Personen in einem Bus für 9, welcher auch noch voll beladen mit Verpflegung war. Da waren alle froh, als es endlich aufs Rad ging. Bereits seit den frühen Morgenstunden wurden wir von strahlendem Sonnenschein begrüsst und so wurde die Etappe zu einer wahren Freude. Kurz nach dem Start hatte Viktor zwar einen Platten, doch danach geschah nichts Aufregendes mehr. Zur Mittagspause hatten wir bereits 120 km zurückgelegt. Die Fahrer ruhten sich ein wenig aus und genossen die warme Mittagssonne. Um 14 Uhr stiegen sie dann wieder auf ihre Räder. Während wir in Richtung Husum fuhren, fiel im Verpflegungsbus plötzlich das Internet aus. Was wir auch versuchten, die Verbindung kam nicht mehr zu Stande. Um unsere fleissigen News-Leser/-innen nicht im Ungewissen zu lassen, mussten wir uns an externe Leute wenden, welche dann die Leser informiert haben. Danke für die kurzfristige Hilfe! Der Nachmittag verlief problemlos und alle Fahrer waren wohlauf. Gegen 19 Uhr kamen sie dann in Husum an. Wie es der Zufall so wollte, findet hier während diesen Tagen gerade ein Hafenfest statt. So hatten wir einen grossen Empfang und der Moderator stellte auf der Bühne kurz unser Projekt vor und forderte die Leute zum Spenden auf. Später gingen wir zur Jugendherberge, wo uns ein warmes Buffet und eine kühle Dusche erwarteten. Am späteren Abend zog es noch einige zurück in die Stadt zum Fest. Dort wurde Riesenrad gefahren, Bier verkostet und gelacht und getanzt. Lisi hatte sich bereit erklärt, den Taxichauffeur zu spielen und als es dann Heimwärts ging und sie den Bus aus der engen Parklücke manövrieren wollte, hielt plötzlich ein Polizeiwagen vor uns und bedeutete Lisi auszusteigen. Wir erschraken, da wir nicht wussten, was los ist. Zu unsere grossen Überraschung setzte sich ein Beamter hinter das Steuer und fuhr unser Auto gekonnt aus der Parklücke. Das war jetzt mal wirklich ein Freund und Helfer. An dieser Stelle noch ein grosses Dankeschön an die Husumer Polizei!! Wieder bei der Jugendherberge, wurde Sarah noch verabschiedet, da sie uns am anderen Morgen verlassen würde. Sie muss für einen obligatorischen Kurs zurück nach Magglingen in die Schule. Dann fielen auch die Letzten ins Bett und liessen sich ins Land der Träume fallen…

04.08.2006 18:39:54 
Heute hatten wir einen ganz anderen Tagesrhytmus als die der letzten Tage. Heute ging es am Morgen nicht auf die Velos, sondern auch die Fähre von Schweden nach Dänemark! Der grosse Dampfer brachte uns kurz nach zwölf in Dänemark an. Die Reisedauer war etwas mehr als 4 Stunden und für einige Fahrer war es ein seltsames Gefühl nicht auf dem Fahrradsattel zu sitzen. In dieser Zeit hatte wir die Gelegenheit die Steuerkabine und die Crew zu bestaunen. Es wurden zahlreiche Erinnerungsfotos geschossen! Heute starteten alle Fahrer/innen – 14 Fahrer und 2 Fahrerinnen! Für die heutige Tagesetappe war auch Roman Henzen, Brig, dazu gestossen und begleitet das Team bis nach Viborg. Das schöne Wetter motivierte die Fahrer/innen zusätzlich und wir kamen gut voran. Rita, welche im Nachwuchsteam von Jens Blatter mitfährt, fuhr eine tolle Leistung von 100 km! Die letzten 5 km ist Rita nochmals auf den Sattel gestiegen, um die Zieleinfahrt mitzuerleben. Nach gut 5 Stunden sind wir im Zentrum von Vibourg angekommen. Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft! Alle Fahrer/innen sind heil am Ziel angekommen. Während dieser Zeit waren die Begleiter im Lager und die Köche fleissig am Pasta kochen! Jetzt heisst es erholen und sich auf die morgige Etappe von 255 km vorzubereiten! Lisi , unserer Masseurin, war wie immer heiss begehrt :)

03.08.2006 16:12:57 Kurz aber mit Schleife :)
Gestern haben wir die Hälfte der Strecke absolviert, die 2'500 km Grenze wurde überschritten. Dies wurde mit einem Gläschen Sekt gefeiert! Eine wahnsinnige Leistung erbrachte Jens, Viktor und Andreas, die bis jetzt noch nie vom Rad gestiegen sind! Super!! Heute sind wir den 14 Tag unterwegs und jeder Tag bringt uns neue Ereignisse! Leider waren wir auch heute nicht Pannenfrei! Wir haben uns kurz vor der schwedischen Grenze verfahren und haben so eine zusätzliche Schlaufe gefahren. Es wird immer schwieriger, die Fahrer von den Autobahnen fern zu halten! Die Fahrer haben es gelassen genommen- dass kann passieren! Ab der Mittagspause sind Rita, Nils, Niki und Franz Z. auf ihre Räder gestiegen! Die Höhenmeter haben in den letzten beiden Etappen abgenommen, doch die Müdigkeit und Schmerzen machen sich dennoch bemerkbar! Leider kamen wir heute wieder nicht regenfrei ins Ziel und kurz vor Etappenende mussten die Fahrer ihrer Regenschütze überziehen. Trotz der Schlaufe sind wir noch rechtzeitig in Schweden angekommen! Bis jetzt sind mehr als 2'600 km gefahren und Norwegen ist überquert! Heute Schweden, morgen Dänemark!

02.08.2006 20:03:26 Tag 13 - die Hälfte Strecke ist geschafft
Heute konnten wir mit strahlendem Sonnenschein starten. Um halb acht ging’s los, raus aus Lillehammer. Langsam kommen sommerliche Temperaturen auf und wir können wieder unsere kurzen Kleider herausholen. Gestartet sind heute Morgen Jens, Andreas, Viktor (diese 3 haben bisher alles gefahren), Egon und Franz W. Nach 2 Stunden gab es die erste kleine Pause und danach ging es gleich wider weiter. Die Landschaft ist sehr schön und erinnert immer mehr an die Heimat. Nach 100km erhielt das Team Verstärkung durch Max Braun. Nachdem die Fahrer 150km zurückgelegt hatten, wurde eine Mittagspause von ca. 30min eingelegt. Dabei stärkten sich die Velofahrer mit Hörnli und sammelten neue Kräfte. Die extremen Temperaturveränderungen der letzten Tage machten den Fahrern ein wenig zu schaffen. Heute massen wir bereits hochsommerliche Temperaturen von 27°Celsius, vor 7 Tagen hatten die Fahrer noch mit kalten Temperaturen um die 9°Celsius zu kämpfen. Kurz vor 15.00 Uhr mussten die Fahrer halten und Regenbekleidung anziehen, da es zu tropfen begann und es sehr nach einem starken Gewitter aussah. Innert wenigen Minuten waren schwarze Gewitterwolken aufgezogen. Schon kurz darauf begannen zu regnen. Nach einem heftigen Gewitter konnte sich die Sonne wieder durchsetzen und dem Team die Fahrt erleichtern. Kurz vor Halden hatten wir dann einen Grund zum Anstossen: die Hälfte der Strecke, 2’250km waren geschafft. Dies motivierte auch Marion und Niels ihre Räder aus dem Auto zu holen und bis zum Etappenziel mitzufahren. Unter der warmen Abendsonne nahmen somit 10 Fahrer/-innen die letzten Kilometer bis zum Camping in Angriff. Kurz vor dem Ziel hatten wir dann doch noch einmal Pech und Egon platze sein Reifen. Doch da wir inzwischen Übung im Radwechsel hatten, war sein Velo in Null Komma Nichts wieder in Ordnung und wir konnten weiterfahren. Kurz darauf erreichten wir unseren Camping – wo es wieder zu regnen begann.

01.08.2006 18:43:37 Die 7. Etappe nach Lillehammer
Heute starteten fünf Fahrer zur 1.August-Etappe nach Lillehammer: Viktor, Jens, Andreas, Peter und Raffi. Seit gestern um 20.00 Uhr hatte es ununterbrochen geregnet. Daher waren auch alle froh, dass sie in warmen und trockenen Hütten übernachten konnten. Um 7 Uhr hiess es dann wieder: auf die Räder und ab die Post. Im leichten Nieselregen machten wir uns auf den Weg nach Lillehammer. Nach zwei einhalb Stunden gab es dann die erste Pause. Doch schon einige hundert Meter nach dem Start, hatte Viktor einen Platten und das Rad musste gewechselt werden. Der Regen hatte zum Glück aufgehört, doch die nassen Strassen mahnten trotzdem noch zur Vorsicht. Danach kamen unsere Sportler mit gutem Tempo voran und schon um elf Uhr hatten sie die ersten 100 Kilometer geschafft. Da sie so gut in der Zeit lagen, beschlossen sie, bereits um kurz nach elf zu Mittag zu essen. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit wurde die Fahrt fortgesetzt. Während der Fahrt kamen dann noch Max, Marco, Nikki, Sarah, Franz Z, Matthias, Niels und Rita zum Team, so dass die Teilnehmerzahl von 5 auf 13 anstieg. Die weitere Fahrt verlief angenehm ruhig und ohne Zwischenfälle. Erst als unsere Strasse kurz vor Lillehammer zu einer viel befahrenen Hauptstrasse wurde, gab es Probleme. Zuerst wollten wir eine Nebenstrasse nehmen. Doch dann stellte sich heraus, dass die Ersatzstrasse nur ein Schotterweg ist, welcher für unsere Velofahrer unbenutzbar ist. Daher sahen wir uns gezwungen, doch über die Hauptstrasse zu fahren. Nach einigen Umwegen und Irrfahrten erreichten wir um halb sieben endlich unseren Camping in Lillehammer. Die Fahrer waren zwar erschöpft aber glücklich, es geschafft zu haben. Jetzt hoffen wir auf ein schönes 1.August-Fest in der Olympia-Stadt Lillehammer.

31.07.2006 21:04:49 Die nasse 6.Etappe
Heute war der Start etwas später als sonst, das Frühstück war um 8Uhr, doch um 7Uhr waren die ersten schon auf den Beinen. Die Zelte wurden abgebaut und alles verräumt. Um 9Uhr gings dann endlich los. Schon nach wenigen Kilometern hatte Max einen Platten, aber er konnte ihn sofort mit einen Reserveschlauch ersetzen. Heute waren 260km zu fahren. Lisi ist kurz nach der Abfahrt aufgefallen, dass sie den Massagetisch auf dem Camping vergessen hatte. Also ist Richard noch mal schnell zurück und hat alles eingeladen! Ein paar Kilometer vor Trondheim hat es angefangen ziemlich stark zu regnen… Zwischendurch hat es aber kurz aufgehört. Vor diesem Gewitter gab es einen kurzen Zwischenfall, ein Eisenstück war auf der Strasse und es platzten etwa sieben Schläuche. Die grösste Herausforderung war für uns heute, die Equipe durch die 3.grösste Stadt von Norwegen, nämlich Trondheim, zu bringen.. Wir haben uns entschieden, die Stadt auf Umwegen zu umfahren. Um genau 21:00Uhr kam das Team auf dem Camping an, empfangen von den übrigen Teammitgliedern. Heute sind alle froh, dass sie nicht im Zelt schlafen müssen, sondern in ein warmes trockenes und weiches Bett gehen können, da wir ihn norwegischen Hütten übernachten.

30.07.2006 20:01:58 Die 5. Etappe
Der Startschuss von der 5. Etappe viel um genau 06:15! Heute fuhren sie von Mo i Rana nach Snasa, das waren 311km! Der Camping in Mo i Rana war etwas abseits von der Stadt und an einem kalten Fluss. Kaum waren die Teammitglieder morgens aus den Federn, ging bereits die Sonne auf. Das Frühstück war um 05:00 Uhr bereit und wir konnten wie immer ein reichhaltiges Frühstück geniessen. Das Begleitteam begann die Zelte abzubauen und zu verräumen, und holten dann nach einer Weile die Fahrer ein und feuerten sie an. Das Wetter war traumhaft, blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Gestartet sind zum ersten Mal auch Niels und Matthias. Niels ist stolze 115km gefahren. Nach 161km um ca 12:30 gabs eine Mittagspause, „Hörnli und Spaghetti“ wurden als Stärkung serviert. Manche Fahrer klagten von Schmerzen in der Achillessehne. Lisi, unsere Masseurin, war zur Stelle und pflegte diese Fahrer. Um ca. 20:00Uhr kamen die Fahrer erschöpft im Camping an und wurden von den Begleitpersonen, welche bereits alle Zelte aufgestellt hatten, empfangen. Die ganze Etappe war erfolgreich und es gab nur einen kleinen Zwischenfall. Jens hatte Probleme mit der Schaltung, er wechselte dann sofort aufs Ersatzvelo. Die ganze Strecke gefahren sind: Egon, Viktor, Jens, Andreas, Pascal, Franz.

29.07.2006 19:31:51 Die Königsetappe!!!
Mit Sonnenschein und Blick auf das Meer, war es heute sehr viel leichter aus den Fendern zu kommen. Die heutige Etappe ist die längste der gesamten Tour, daher viel der Startschuss schon um 6.00 Uhr. Die Fahrer sind diszipliniert und können die Zeiten gut einhalten. Das Frühstück hatte auch heute wieder alles zu bieten, von Obst, Müesli, Jogurt bis hin zu frischem norwegischem Brot. Schon nach Abfahrt der Fahrer, war das restliche Team schon wieder mit Aufräumen beschäftigt- Abwaschen, Trocknen und Zelte verräumen. Bereits bei der ersten Pause konnte eine Temperatur von 20 °C gemessen werden. Pascal konnte wegen Probleme an der Achillessehne nicht mehr weiterfahren, stieg aber die letzten 40 km wieder ins Team. Die 4.Etappe war wahrlich eine Köngisetappe (Bognes-Mo i Rana 340 km) ! Sie ist die beanspruchvollste Strecke- hauptsächlich Steigungen und Abfahren. Die Fahrer hatten wenige Möglichkeiten sich auf flachen Teilstücken zu erholen. Das Wetter war wie gestern ausgezeichnet! Besonders freut sich Dres darüber, er wartet nur auf Hitze Tage. Zum ersten Mal traf sich das ganze Spendenmarathon Team zum Mittag. Es war eine angenehme und entspannte Atmosphäre, sowie eine gute Abwechslung für das gesamte Team. Nach dem Mittag stiegen dann neue Fahrer hinzu. Insgesamt pedalten 9 Fahrer Richtung Mo i Rana. Das flache Teilstück bei 210 km war eine gute Abwechslung, jedoch war sie schnell wieder vorbei! Das Gelände war nur ein Auf und Ab! Ca. 3500 Höhenmeter!!! Eine harte Sache! Die gesamte Etappe dauerte 13 Stunden. Die Fahrer mit dem Begleitauto trafen um 19.20 Uhr im Camping ein. Nicht nur das restliche Team wartete am Ziel, sondern auch einige Einheimische und andere Touristen standen am Strassenrand! Die Fahrer haben heute eine große Leistung geboten! Macht weiter so…..Die Fahrer müssen sich jetzt gut erholen, den morgen folgt schon die nächste Etappe mit 310 km!

28.07.2006 23:34:38 Etappe 3
Heute ging es schon früh los! Die ersten des Begleitteams, Köche und Helfer, waren schon um 5.45 Uhr auf. Der geplante Start, eine Stunde später, konnte problemlos eingehalten werden. Am Morgen hatte es noch etwas Hochnebel aber die ersten Sonnenstrahlen haben sich schon bald einmal gezeigt. Leider gab es heute einen Zwischenfall. Beni ist gestürzt und musste zur Kontrolle in’s Spital. Er hat leichte Quetschungen und Schürfungen an der Schulter und zum Glück nicht’s schlimmers, wenn man sein Velo sieht. (Bilder folgen) Gute Besserung, Beni! In den Unfall involviert war auch Peter Frachebourg. Er hat leichte Schürfungen und musste das Ersatzrad für die restliche weiterfahrt benutzen! Peter F. konnte die Etappe zu Ende fahren und ist auch morgen dabei. Die Etappe wurde in 14 Stunden und eine Durchschnittgeschwindigkeit von 27 km/h gemeistert. Temperaturen waren in der Sonne um die 18 °C, gestartet sind wir bei einer Temperatur von 9°C! Es wird wärmer! Tolle Leistungen auch vom restlichen Team! Super Arbeit! Morgen erwartet uns die längste Etappe, 340 km! News verfolgen! We race for children! Spenden!

27.07.2006 20:30:36 7. Tag Alta-Skibotn
Tagwacht war heute um 5.30 Uhr und um 6.00 Uhr waren bereits die ersten am Frühstückstisch. Gestärkt starteten die Fahrer um 7.00 Uhr die 2. Etappe von Alta nach Skibbotn. Das Begleitteam räumte das Fahrerlager und folgte eine Stunde später. Ausser dem Sturz von Niki lief alles nach Plan. Die Fahrer konnten heute mit Sonnenschein fahren, jedoch waren die Temperaturen nie mehr als 13°C. Im laufe der Etappe sind immer neue Fahrer/innen hinzugekommen, so das im Schluss alle Fahrer gemeinsam ins Ziel fahren konnten. Alle Fahrer haben den Tag in der Sonne genossen und haben eine sehr gute Leistung geboten. Bravo! Das Begleitteam war bereits vor Ort und hat uns herzlich Empfangen, sogar einige norwegische Journalisten waren zu erkennen :). Die beiden Köche haben uns heute, wie jeden Abend, eine warme Suppe, grüner Salat, Spagetti mit Fleisch und Gemüse serviert. Köstlich! Erwin und Jean-Claude haben super gekocht! Morgen erwartet uns die nächste Etappe. Es werden 10 km mehr als gestern. 300 km von Skiboth nach Bognes. Es heisst früh aufstehen und wir hoffen, dass Wetter bleibt so sonnig wie heute.

26.07.2006 23:59:30 6.Tage 1. Etappe
Am Dienstag wurde das Nachtlager 10 km unterhalb des Nordkaps aufgeschlagen. Die gesamte Mannschaft konnte in kleinen, warmen Hütten übernachten, so war jeder für den grossen Start am Nordkap bereit. Um 6.00 Uhr standen Küchenchef Erwin und Jean-Claude bereits in der Küche. Eine Stunde später war schon das gesamte Team auf den Beinen - Brote wurden geschmiert und Getränke gefasst. Zirka um 9.00 Uhr sind wir dann am Nordkap angekommen. Es hiess „ Bitte lächeln“ :) unzählige Fotos wurden von der schönen, grossen Aussichtsplattform geschossen und manch einer trank ein Gläslein Heide-Wein, welcher Louis mitbrachte. Nicht nur die Kameras blitzen sondern auch Hans filmte das ganze Geschehen. Ca. um 9.30 Uhr ging dann los und der Start für den Spendenmarathon Nordkap-Matterhorn war erfolgt. 9 Fahrer starteten und nach dem 7 km langen, und tiefsten Tunnel (220m unter dem Meer) stiessen auch die restlichen Fahrer zum Team. Darunter auch zwei Frauen Sarah und Rita. Immer wieder stiegen die Fahrer/innen gemeinsam vom Rad ums sich zu Verpflegen. Leider gab es auch kleine Pannen. Max hatte einen defekten Gangwechsler, welcher er jedoch reparieren konnte und Niki hatte den ersten platten Reifen. Die Begleiter haben während dieser Zeit viel zu tun. Wäsche waschen, Zelte aufstellen, Küche einrichten. Um 18.45 sind alle wohlauf am Ziel angekommen. Die Durchschnittsgeschwindigkeitbetrug 30 km/h und die Fahrer/innen waren 6 Stunden unterwegs. Nach einem gemütliche beisammen sein, wurde der morgige Tag besprochen. Die 2 Etappe ist von Alta nach Skiboth und beträgt 250 km.

24.07.2006 22:43:12 4. Tag Dorotea - Karesuando 720km/12 Stunden
Heute war von der Gegend her eine ähnliche Fahrt wie gestern. Vor lauter Tannenbäumen sah man gar keine Wälder mehr... :-) Dann geschah uns bereits morgens früh ein grösseres Missgeschick. Ein Fahrzeug blieb zurück um in Dorotea noch was zu kaufen. Danach fuhr dieses Auto dem Konvoi hinterher. Nach ungefähr zwei Stunden bemerkte man, dass man völlig falsch gefahren war und rund 120km in Richtung Westen statt Norden fuhr. Ist ja auch kein Wunder dass man sich verfährt in diesem Wald-Chaos :-) Trotzdem wars ein toller Ausflug, war ich doch selber auch im Auto das falsch fuhr. Wir fuhren bis an die Norwegische Grenze und so sah ich mal die Topografie von diesem Land, welche überhaupt nicht vergleichbar ist mit deren von Schweden. Aus ist viel gebirgiger und wir sahen auch schon viel Schnee, der immer noch nicht geschmolzen ist. Das Wetter war jedoch auch heute traumhaft, auch wenn die 20°C Grenze den ganzen Tag hindurch nie mehr geknackt wurde. Wir hatten eine wilde Aufholjagd und holten die anderen Fahrzeuge schliesslich auch ein. Dann durchbrachen wir den Polarkreis von welchem wir uns jetzt rund 250 km nördlich befinden. Ein grosses Highlight waren dann die vielen Renntiere welche wir entlang der Strassen zu Gesicht bekamen. Es scheint als kümmern sie sich um nichts. Jedenfalls lief eines seelenruhig vor uns auf der Strasse hin und blockierte damit die ganze Strasse. Am Abend stiegen fast alle Radfahrer/innen auf ihr Drahtesel und fuhren das letzte Stück zum Camping selber. Ich war nicht dabei, gönnte ich mir doch einen Abend Ruhe vor dem grossen Sturm. Das Abendessen war ein grosser Leckerschmaus. Suppe, Salat, Kartoffel mit gebratenem Lachs und Fleisch sowie zum Dessert ein Apfel. Die meisten Teammitglieder tragen jetzt die Winterjacke sowie Wintermütze. Es steht eine kühle Nacht bevor, darum haben sich einige entschieden in den Toiletten :-), in der Küche sowie in den Bussen zu schlafen. Einzige Plage heute waren erneut die Mücken!

23.07.2006 22:38:06 3. Tag Askersund - Dorotea 730km/11 Stunden
Heute war der bis anhin gemütlichste und am besten organisierteste Tag. Wir verliessen leider den Camping in Askersund um 07.00 Uhr. Alle waren der Meinung, dass man gerne hier geblieben wäre. Direkt nach dem Start haben wir die Autos aufgetankt. Das kostet gewöhnlich gleich mal 500.- An dieser Stelle möchten wir aber noch einmal erwähnen, dass sämtliche Projektkosten von Sponsoren und von den Teilnehmern selber bezahlt werden. Die Spenden fliessen 100% in das Kinderprojekt Eduplex. Danach gins weiter in Richtung Norden durch eine bezaubernde Landschaft. Unglaublich viel Wald, Wald und nochmals Wald dazu mindestens so viele Seen. Das Wetter war abgesehen von einigen Tropfen auch wieder wunderbar. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch so bleiben wird. Auch hier, im Herzen Schwedens hat es noch immer warme 26°C. Es ist jetzt 23.00 Uhr und es ist immer noch taghell, was das einschlafen wohl nicht sehr vereinfachen wird. Das schlimmste heute waren die Mücken am Abend auf dem Camping. Ein hoffnungsloser Krieg bei dem jeder/e auf seine eigenen Mittel zurückgreift. Am Abend fuhren die Radfahrer/innen 50km mit den "Drahteseln". Danach gab es für die einen eine Massage, für die anderen das Abendschwimmen und für wieder andere eine Sauna. Die beiden Köche zauberten uns dann erneut ein 3-gang Menü mit Suppe, Salat und einem feinen Risotto. Morgen wird nochmals happig mit über 700 Kilometer. Noch zwei Tage und dann sind wir am Nordkap.

22.07.2006 22:24:11 2. Tag Bad Oldesloe - Askersund 750km/13 Stunden
Der heutige Tag begann überaschenderweise mit kühlen Temperaturen im Norden Deutschlands. Fast alle sagten sie hätten sehr gut geschlafen was nach der gestrigen Monster-Fahrt ja auch nicht überraschend war. Nachdem wir alle Fahrzeuge aufgetankt hatten ging es weiter in Richtung Norden wo wir in Puttgarten die Fähre nach Dänemark nahmen. Auf der Fähre blies uns erstmals der kalte Nordwind um die Ohren. Zum Glück dauerte die Fahrt nur 40 Minuten. Leider wurde das Team getrennt. Während drei Busse auf das erste Schiff passten, reichte es leider für die drei letzten Busse aus platzgründen nicht mehr. In Dänemark fuhren wir weiter Richtung Koppenhagen und anschliessend über dîe längste Brücke der Welt (Öresundbrücke) nach Schweden (Malmö). Nach einer kurzen Mittagsverstärkung fuhren wir natürlich auch hier wieder in Richtung Norden. Bald schon waren wir sehr beeindruckt von der schönen Landschaft mit den zahlreichen Seen und unzähligen Wäldern. Abends trafen wir dann um 19.45 Uhr in Askersund ein. Ein wunderschöner Zeltplatz bei dem rund 1500 Quadratmeter direkt am See an nur für uns reserviert waren. Traumhaft! Einige entschlossen sich für ein kurzes Bad im 24°C waren See während die anderen aufs Velo gingen und die Beine lockerten. Dann gab es erstmals ein leckeres 3-Gang Menü von unseren Köchen Jean-Claude und Erwin. Auch heute ein strenger aber gelungener Tag. Die Stimmung ist weiterhin super.

21.07.2006 22:11:25 1. Tag Visp - Bad Oldesloe 1150km/17 Stunden
Endlich erfolgte heute Morgen der Start zum Spendenmarathon 2006. Nun ist Schluss mit den zahlreichen Stunden der Vorbereitungen und Sitzungen. Ich bin froh dass es jetzt losgeht und ich mich nun auf die sportlichen Bereiche konzentrieren kann. Heute Morgen früh um 04.00 Uhr ist das 40-köpfige Team in Visp gestartet. Mit insgesamt sechs Teambussen, einem Wohnwagen und zwei grossen Anhängern, 25 Velos, 17 Zelten, persönliche Taschen und rund zwei Tonnen Lebensmitteln haben wir uns auf den Weg gemacht, in Richtung Norden. Die Strecke führte uns heute über Basel – Frankfurt hinauf nach Bad Oldesloe ganz im Norden Deutschlands. Die ganze Tagesetappe führte über insgesamt 1150 Kilometer. Mit den Anhängern und dem Wohnwagen dürfen wir auch auf der Autobahn nicht schneller als 80km/h fahren, was das ganze Unterfangen natürlich bedeutend erschwerte. Im Norden Deutschlands zeigte das Thermometer 38°C an, was im Radio als Jahrhundertrekord verkündet wurde. Da fällt es schwer ans Nordkap zu denken, wo uns eisige Temperaturen und gefrorene Seen erwarten. Die Stimmung im Team ist jedoch hervorragend und alle freuen sich, auf diese grosse Herausforderung! Unterwegs gab es keine grösseren Probleme. Das Internet hat hervorragend funktioniert. Dazu noch einmal ein herzliches Dankeschön unserem Sponsor SWISSCOM. Einige kleinere Probleme gab es dann doch noch. So haben wir unterwegs mehrere male einige Fahrzeuge verloren, die dann promt falsch fuhren. Sonst darf der erste Tag grundsätzlich als gelungen erachtet werden. Ausgenommen von zwei kleineren Staus kamen wir flüssig voran. Eine erste Erfahrung dürfte sein, dass wir mit 40 Personen mehr Pause brauchen als vorhergesehen. Morgen wartet ein neuer strenger Tag, deshalb gehen die meisten Teammitglieder heute wohl früher als ursprünglich geplant ins Bett. Bei unserer Ankunft in der Jugendherberge, erwarteten uns Iris und Sarah Zeiter, die bereits seit Sonntag in Berlin und Hamburg auf Sightseeing Tour waren. Zum Abendessen gab es dann noch ein "kleines" kaltes Buffet was angesichts der Müdigkeit wohl niemanden mehr gross störte :-) Sportliche Grüsse Jens Blatter

16.04.2006 16:45:34 Tagebuch Nordkapp
Hier erscheint demnächst das Tagebuch von Jens dass aufzeigen wird, wie wir uns auf das Nordkapp Projekt vorbereiten werden. Während den drei Wochen, in welchen wir unterwegs sein werden, werdet ihr hier auch viele Informationen und Eindrücke finden.

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